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Segenshandlungen

GLAUBE / LEHRE

Die Neuapostolische Kirche kennt zwei sakramentale Segenshandlungen (Heilige Taufe und Heilige Versiegelung) sowie weitere Segensspendungen in unterschiedlichen Lebenslagen.

Vorgeburtssegen
Der Segen zu einer gesegneten, guten vorgeburtlichen Entwicklung des Kindes wird auf Wunsch der Eltern gespendet. Die Handlung wird meistens zu Hause durchgeführt. Einer andersgläubigen Mutter kann der Vorgeburtssegen erteilt werden, sofern der Ehemann neuapostolisch, die Mutter über den Segen aufgeklärt ist und diesen wünscht.




Der Verlobungssegen
Die Verlobung ist das öffentlich bekundete Eheversprechen von Mann und Frau. Das Paar erbittet dabei den Segen zu einer Gott wohlgefälligen Vorbereitungszeit auf den Ehestand. Der Verlobungssegen kann gespendet werden, wenn· Braut und Bräutigam nach den gesetzlichen Bestimmungen heiratsfähig sind,· ein Teil neuapostolisch ist, · und beide noch nicht verheiratet waren. Die Handlung wird in der Regel im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes durchgeführt.

Die Heilige Wassertaufe



Die Heilige Wassertaufe, in der die Erbsünde abgewaschen wird, führt in den Bund eines guten Gewissens mit Gott. In diesem Sakrament öffnet Gott durch das Verdienst Jesu Christi dem Menschen den Weg zur völligen Erlösung. Um die Heilige Wassertaufe zu empfangen, muß an die Lehre Jesu und seiner Apostel geglaubt und Bußfertigkeit vorhanden sein. Wurde der Gläubige bereits in einer anderen christlichen Kirche getauft, kann diese Taufe bei der Aufnahme in die Neuapostolische Kirche bestätigt werden.Unter Beachtung der Worte Jesu: "Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes" (Markus 10,14) wird die Heilige Wassertaufe auch Kindern und Säuglingen gespendet. Die Eltern oder deren Stellvertreter übernehmen bis zur Konfirmation die sich aus dem Taufgelöbnis ergebenden Pflichten und versprechen, die Seele des Kindes nach besten Kräften zu pflegen. Die Heilige Wassertaufe gehört zur Wiedergeburt aus Wasser und Geist und ist Voraussetzung zur Hinnahme des Heiligen Geistes, der allein durch Apostel gespendet wird.

Die Heilige Versiegelung
Bei der Heiligen Versiegelung, die nur von Aposteln gespendet werden kann, empfängt der Christ den Heiligen Geist. Sie ist die Grundlage zur völligen Erneuerung des inneren Menschen. Nach neuapostolischem Verständnis wird ein Mensch durch die Heilige Versiegelung zu einem Kind Gottes und erwirbt damit das Anrecht auf das Erbe Christi. Um dieses Sakrament zu erlangen, ist es erforderlich, getauft und entschlossen zu sein, nach der Lehre Jesu Christi und seiner Apostel zu leben. Bei der Versiegelung von Kindern ist der Entschluss der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten maßgeblich, die Kinder entsprechend zu erziehen.


Der Segen zu Hochzeitsjubiläen
Der Segen zu Hochzeitsjubiläen wird im dankbaren Rückblick auf den gemeinsam zurückgelegten Lebensweg gespendet. Er wird nach 25 Ehejahren (silberne Hochzeit), 50 Ehejahren (goldene Hochzeit), 60 Ehejahren (diamantene Hochzeit), 65 Ehejahren (eiserne Hochzeit) und 70 Ehejahren (Gnadenhochzeit) gespendet.Die Segenshandlungen anlässlich eines Hochzeitsjubiläums werden üblicherweise im Rahmen der Gottesdienste im Kreise aller Gemeindemitglieder durchgeführt. Auf besonderen Wunsch (z. B. wegen Krankheit oder Altersbeschwerden) kann die Segenshandlung zu diesen Ereignissen auch zu Hause vollzogen werden.

Die Konfirmation
Jedes Jahr am Palmsonntag werden in den Gottesdiensten der Neuapostolischen Gebietskirche NRW junge Menschen konfirmiert, die Folgendes versprechen: "Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich Dir, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichem Vorsatz: Dir treu zu sein bis an mein Ende. Amen."



Trauerfeiern
Die Trauerfeiern sind Gedenkfeiern für die Verstorbenen. Sie dienen aber auch besonders dem Trost der Hinterbliebenen im Gedenken auf eine gemeinsame Zukunft und das Wiedersehen in der himmlischen Herrlichkeit.Hat ein Mitglied einer anderen Konfession zu seinen Lebzeiten den Wunsch nach einer von der Neuapostolischen Kirche ausgerichteten Trauerfeier geäußert, kann diesem in Ausnahmefällen entsprochen werden. Voraussetzungen dafür sind, daß der Verstorbene der Neuapostolischen Kirche gegenüber wohlwollend eingestellt war und ein gewisser Bezug zu ihr bestand.Die Durchführung der Trauerfeier richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und Bräuchen, sofern diese nicht im Widerspruch zur Lehre der Neuapostolischen Kirche stehen. Besteht in besonderen Fällen der Wunsch, dass nach erfolgter Trauerfeier ein Seelsorger auch an einer späteren Urnenbeisetzung teilnimmt, kann dieser bei der Übergabe der Urne an die Erde ein Gebet sprechen.


Der Trausegen
Der Segen zur Trauung kann nur unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen erteilt werden. Er kann im Rahmen eines üblichen Gottesdienstes, auf Wunsch auch in einem dafür angesetzten Traugottesdienst gespendet werden.Um den Trausegen zu erhalten ist es erforderlich, dass einer der Partner der Neuapostolischen Kirche angehört.

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