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FesthalleOhligs

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Bezirksapostel Armin Brinkmann in Solingen

Festgottesdienst in der Festhalle Ohligs

Die 3 Solinger Gemeinden Solingen-Mitte, Wald, Ohligs sowie die Nachbargemeinde Haan erlebten am 26.3.2008 einen besonderen Gottesdient mit dem Leiter der Gebietskirche NRW, Bezirksapostel Armin Brinkmann. Neben dem großen gemischtem Chor, bestehend aus den Gemeindechören der teilnehmenden Gemeinden wurde der Gottesdienst musikalisch durch ein Streichensemble und dem Bezirks-Kinderchor umrahmt.


Nach dem Eingangslied "Gott ist gegenwärtig" (GB 103) las der Bezirksapostel das der Predigt zugrunde liegende Textwort aus der Bibel vor: " Als sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! (Lukas, Kapitel 24, Vers 36)

Aus der Predigt:...

... wir haben ja gerade das Osterfest erlebt und kennen die Geschichte, wie die beiden Frauen zum Grab Jesu gingen und zwei Männer in weißen Gewändern trafen. Diese fragten: Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten? Die göttliche Kraft, die allumfassend ist, hat ihn zur Auferstehung geführt. Mit der göttlichen Kraft muss Totes wieder lebendig werden! Stirbt nicht auch hin und wieder ein wenig Glauben ab? Hier muss die göttliche Kraft wirksam werden, dann wird absterbender Glaube und auch die Hoffnung wieder lebendig. Wenn die Liebe halbtot ist, kann durch die göttliche Kraft die Liebe wieder angefacht werden. Das gilt auch für das Verhältnis zwischen Eheleuten oder Kinder/Eltern. Durch die göttliche Kraft wird die Liebe wieder lebendig. Wir müssen nur Gott Gelegenheit geben, die göttliche Kraft wirksam werden zu lassen.

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Auch der Friede kann absterben. Hier gilt ebenfalls das Wort: Der Friede des Auferstandenen sei mit euch. Nach der Auferstehung trat Jesus Christus mit einem neuen Leib unter die Jünger. Bis zu seiner Himmelfahrt hat Jesus nach Ostern (Auferstehung) viele große Dinge geleistet. Jesus trat mitten unter die Jünger um ihnen Frieden in jede einzelne Seele zu legen. Jede Seele sollte das Wort des Herrn ergreifen. Die Jünger waren in einer ähnlichen Situation wie wir heute. Jesus hätte Grund gehabt, den Jüngern Vorhaltungen zu machen, aber er kam mit dem Friedensgruß.

An anderer Stelle erschien er ihnen und sagte:
fürchtet euch nicht! Die Jünger hatten Grund, sich zu fürchten. Wie ist das bei uns? Wir haben oft Sorgen und Not, denken über das Natürliche und über unsere gesundheitlichen Verhältnisse nach. Dieses Wort "fürchte dich nicht" sollte zentral im Mittelpunkt stehen. Wenn man an die Zukunft denkt, brauchen wir uns nicht fürchten. Wenn man weiß, um was es geht und dass wir ein Teil des Erlösungsplans sind, brauchen wir uns nicht zu fürchten.

Jesus hat zugesagt:
siehe ich bin bei euch alle Tage. Er ist immer bei uns. Lasst dieses Wort als Schutz, Sicherheit und Kraft in der Seele stehen, wir wollen Gottes Nähe pflegen.

Er verleiht uns Sicherheit. Aber: was schadet uns? Wir selber schaden uns mit Verzagtheit, Glaubensschwäche, Kraftlosigkeit. Das war bei den Jüngern nicht anders. Die Gespräche, die sie führten, waren nicht immer erbauend. Denken wir an die zwei Emmaus-Jünger. Sie haben dem "Wanderer" ihr Leid geklagt. Sie waren völlig auf die natürlichen Verhältnisse fixiert. Jesus hat ihnen alles erklärt. Heute werden auch kaum noch Glaubensgespräche geführt. Verwirrung ist die Folge. Wir sollten uns nicht zu stark auf natürliche Dinge konzentrieren. Denken wir an den Kornbauern, der nur Sorge um seine natürliche Ernte und Reichtümer hatte..

Thomas war nicht der einzige Zweifler. Er wollte Beweise für seinen Glauben. Es gibt Dinge, die können wir einfach nur glauben. Auch die "Kerntruppe" der Jünger (11) glaubte den Frauen nicht. Den beiden Jüngern, die über Land gezogen waren, glaubten sie auch nicht. Sie hatten eine gewissen Distanz zur Lehre Christi, daher glaubten sie nicht. Als Jesus in ihren Kreis trat, erschraken sie. Er fragte sie: warum glaubt ihr nicht? Aber der Herr hat sie wieder zurecht gebracht. Für uns gilt: kontrollieren wir wie und über was wir sprechen. Auch Mose und Elia redeten mit Jesus. Sie haben bestimmt nicht über natürliche Dinge gesprochen. Dies ist meine Bitte: wir müssen uns mehr über unsere Zukunft unterhalten. Wie ist das direkt nach dem Gottesdienst? Kommt sofort wieder Kritik auf? Werden die Äußerungen der Dienstleiter zerlegt?
Wir haben die Verheißung: Jesus kommt! Er vermittelt uns Erkenntnis und das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Jesus kümmerte sich persönlich. Das ist ein herausragendes Kennzeichen unserer Kirche: die persönliche Seelsorge. Wir wollen zu Gott aufschauen und ich wünsche uns allen das Thomas-Erleben, die Erkenntnisförderung und Zielorientierung durch Jesus.

weitere Predigtbeiträge wurden geleistet durch den Bezirksvorsteher des Bezirks Krefeld, Bezirksältester Ralf Flore und der für den Bezirk Velbert zuständige Apostel Klaus Zeidlewicz.

Bezirksapoistel Brinkmann führte weiter aus:

Im ersten Kapitel des Johannes ist geschrieben, dass Gott denen Macht gab, Gottes Kinder zu sein, die ihn aufnahmen. Lasst uns Gott aufnehmen. Göttliche Kraft steht über allem, er verleiht uns Frieden. Fürchtet euch nicht und er gibt uns Sicherheit. Ich will noch kurz
die Geschichte mit den drei Sieben erzählen. Wenn die Kinder heute Abend nichts behalten haben, diese Geschichte werden sie bestimmt behalten.

Es kam ein Mann zu Sokrates und wollte ihm eine Geschichte über einen Freund erzählen.
Sokrates fragte ihn - bevor er mit dem Erzählen beginnen konnte:
1. Ist die Geschichte wahr? (Warst du dabei)
2. Ist die Geschichte nützlich?
3. Hilft die Geschichte mir?
Wenn diese drei Dinge nicht zutreffen, sollten wir vorsichtig sein, mit dem was wir erzählen oder berichten über andere.

Wir wollen nun die göttliche Kraft durch das heilige Abendmahl erleben und die Sündenvergebung mit einem gläubigen Herzen erfassen.

Nach Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls sprach der Bezirksapostel das Schlussgebet. Unter den Liedvorträgen verabschiedete sich der Bezirksapostel von der großen Gemeinde in der Festhalle..


FOTOS: Klaus.-D. Heine / Piere. Rinkewitz

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